Tag vier und fünf – „More than Money“-Challenge

Karsten hat Tag vier und fünf der „More than Money“-Challenge absolviert. Er berichtet euch wieder über seine Erfahrungen. Lest selbst:

„So langsam habe ich ja richtig Lust, mit der Challenge weiterzumachen. Ich habe jetzt schon so viel Ordnung in mein Leben gebracht, jetzt will ich es wissen. Wunderbar, dass es jeden Tag eine neue Lektion gibt. Ich habe die vergangenen Tage Nummer vier und fünf abhaken dürfen. Tag vier trägt den Namen ‚Ein Kuchen, der immer schmeckt‘. Und es geht tatsächlich um Backrezepte. Am Beispiel eines Apfelkuchens verdeutlicht Andreas Enrico Brell, warum es sinnvoll ist, für seine Finanzen ein ganz persönliches Rezept zu entwickeln. Aber wie entsteht mein Geldrezept? Es ist eigentlich ganz einfach. Im ersten Schritt geht es darum, mir klar zu werden, was ich nach dem Backen aus dem Ofen holen möchte. Ich habe mir ein wenig Zeit genommen, um mir bewusst zu machen, was mein Ziel ist. Schulden habe ich keine, aber auch keine Rücklagen. Geht etwas unerwartet zu Bruch – etwa die Waschmaschine oder das Auto bleibt liegen – dann bekomme ich schon mal Schnappatmung. Also steht meine Entscheidung: Ich möchte Rücklagen bilden und das möglichst so, dass ich auf wenig verzichten muss. Sonst halte ich das auf Dauer auch nicht durch. Ein wenig so wie bei einer Diät. Wenn ich wochenlang keine Burger und Pommes Frites gegessen habe, dann kommt irgendwann der Punkt an dem ich mich nicht mehr zurückhalten kann und die Diät ist vergessen. Ich fände es schön, wenn ich in Maßen konsumieren würde. Dann würde ich dabei sicher nicht das Gefühl haben, auf irgendetwas verzichten zu müssen. Mal schauen, ob das klappt.

Weiter geht’s: Ich muss mich fragen, welche Zutaten ich für meinen Geldkuchen brauche. Oder anders: Wie schaffe ich es, Rücklagen zu bilden? Mir fehlte bislang ein Konzept. Ich denke, das ist meine zentrale Zutat. Und natürlich die ‚More than Money‘-Challenge als Ideengeber für mein neues Finanzleben. Weitere Fragen, die der Finanzcoach in den Raum wirft, waren unter anderem: Woher bekomme ich meine Zutaten und welche Menge brauche ich von ihnen. Dieser Workshop-Tag hat mir besonders viel Spaß gemacht. Denn ich hatte das Gefühl, dass es jetzt ganz konkret um meine Zukunft geht. Ich habe plötzlich Interesse daran, meine finanziellen Ziele zu erreichen und habe mich nach dem Video gern noch einmal hingesetzt und darüber nachgedacht, was mir am Ende für meinen gelungenen Kuchen alles fehlt.

Tag fünf der Challenge knüpft an meine Überlegungen nahtlos an. Andreas Enrico Brell teilt sein Konzept mit mir. Unter dem Motto ‚Geld neu aufteilen macht das Leben süß‘ erfahre ich, dass ich meine Einnahmen in sieben Teile teilen sollte, um langfristig keine Geldsorgen mehr zu haben. Sympathisch finde ich, dass die Grundidee von Brells Mutter stammt. Das verleiht der Geschichte noch eine zusätzliche Seriosität 🙂 – ich vertraue älteren Menschen auf jeden Fall immer einen Tick mehr als Jüngeren. Aber einen kurzen Moment komme ich dann doch ins Stocken: sieben Konten? Wie zum Teufel schaffe ich es, mir sieben Konten einzurichten? Und wird das alles nicht ein einziges Durcheinander? Ich übe mich in Geduld und lasse den Profi erst mal weitersprechen. Und schon kurze Zeit später erscheint mir das Konzept dann doch schlüssig. Wenn ich genau weiß, wie viel Geld ich monatlich für einzelne Bedürfnisse zurücklegen möchte oder ganz einfach brauche, dann kann ich das komplette Management auslagern. Wozu gibt es Daueraufträge bei der Bank?

Meine Herausforderung nach Tag fünf bleibt allerdings, Banken zu finden, die mir kostenfreie Konten zur Verfügung stellen. Das ist meine Rechercheaufgabe für den Abend. Denn ich möchte das Konzept sehr gern ausprobieren. Im Video selbst geht der Finanzcoach noch ein wenig mehr in die Tiefe, aber ich möchte ja nicht alles vorweg nehmen. Ein wenig Spannung und Vorfreude möchte ich euch ja erhalten :-). Was mich an Tag sechs erwarten wird, weiß ich noch gar nicht. Da lasse ich mich überraschen. Wenn ich ein Zwischenfazit ziehen soll, dann muss ich zugeben, dass ich wirklich mit einem guten Gefühl in die letzten zwei Tage starten werde. Ich hätte es nicht gedacht, aber es gibt offensichtlich wirklich einen Weg, die Finanzen zu ordnen, ohne täglich stundenlang Zeit dafür zu benötigen. Gut, der Anfang war ein wenig aufwändig, aber wenn erst mal alles läuft, dann wird man schließlich dafür belohnt.“

 

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