Haustierkosten im Überblick behalten mit dem Haushaltsbuch

Schätzungsweise leben rund 30 Millionen Haustiere bei uns Deutschen. Ganz egal, ob Hund, Katze oder Maus: Sie alle sind nicht nur wunderbare Gefährten für den Alltag, sondern kosten leider auch Geld – und das nicht nur in der Anschaffung. Neben den klassischen Ausgaben für Futter und notwendiges Zubehör – etwa Katzentoilette, Käfigeinstreu oder Spielzeug – fallen zusätzlich außerdem Kosten für Tierarzt, Versicherungen, Steuern und Co. an. Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, wie viel ihr für euer Haustier durchschnittlich pro Monat oder sogar Jahr ausgebt? Viele werden überrascht sein, wie viel da zusammenkommt.

Noch kein Tierbesitzer?

Mit einem Haushaltsbuch wie MoneyControl können angehende Tierbesitzer im Vorfeld checken, wie viel Geld sie für das neue Familienmitglied jeden Monat aufbringen können. Einfach die eigenen Einnahmen und Ausgaben auf Herz und Nieren prüfen und sich ein Budget festlegen, das problemlos abgezweigt werden kann. Wichtig dabei: Denkt auch an die unvorhergesehen Kosten. Tierärzte können teuer werden. Ähnlich wie beim Anlegen eures Gesamtbudgets bei MoneyControl, solltet ihr auch bei der Berechnung der Kosten für ein Haustier vorgehen. Nehmt euch die Zeit und schreibt sorgfältig auf, welche Ausgaben monatlich oder vielleicht jährlich aufzubringen sind. Fragt bei Unwissenheit einfach im Bekanntenkreis oder recherchiert im Web. Hier solltet ihr auf jeden Fall Durchschnittswerte finden. Die variieren natürlich, je nach dem, was ihr euren Tieren bieten möchtet. Legt euch für euer Haustier am besten eine Gruppe in eurer App an, so könnt ihr schon nach einem Monat  sehen, wie viele Ausgaben ihr tatsächlich hattet und an der einen oder anderen Stellschraube drehen.

Seid realistisch bei der Planung

Ist das Budget recht eng gesteckt, heißt das für die Familie auf keinen Fall, auf ein zusätzliches Familienmitglied verzichten zu müssen. Es muss ja nicht gleich das Pferd, die deutsche Dogge oder eine Schlange sein. Vögel, Hamster und Co. sind im Vergleich deutlich günstiger in den Unterhaltskosten. Wichtig ist einfach nur, dass ihr euch klar macht: Ein Tier lebt mehrere Jahre lang, teilweise auch Jahrzehnte. Es reicht nicht, wenn Summe X jeden Monat nur mit Ach und Krach zusammengekratzt werden kann. Das sorgt für schlaflose Nächte und macht auf Dauer nicht froh. Denn das Leben geht auch mit Tier weiter. Wer sich im Zweifel für das Haustier derart einschränken muss, tut sich selbst keinen Gefallen.

Sparzielfunktion für den Vierbeiner

Zusätzlich würden wir euch empfehlen, unter den Sparzielen einen finanziellen Puffer für das Tier anzusparen. Je nach Tierart und Tiergröße kann euch das im Ernstfall deutlich entspannter auf unvorhergesehene Situationen vorbereiten. Mögliche Tierarztkosten würden wir an eurer Stelle einfach auf den Monat herunterbrechen. Einfach einen Zielbetrag und ein Sparkonto auswählen und los geht’s! Eure Sparkonto-Beträge werden übrigens nicht in euer Budget eingerechnet. Denn das Geld ist im Prinzip ja bereits verplant und steht euch nicht mehr für andere Ausgaben zur Verfügung. Optional habt ihr außerdem die Möglichkeit, mit Notiz-Tags zu arbeiten. Wenn ihr beispielsweise ein Sparkonto habt, aber mehrere Sparziele, lassen sich die Summen so schnell und problemlos zuordnen. Wer lange im Voraus plant, kann bereits vor der Anschaffung eines Haustiers sein gewünschtes Sparziel anlegen. Einfach Startdatum auswählen und ab sofort werden die entsprechenden Umbuchungen auf das Sparkonto vorgenommen. Habt ihr ein bestimmtes Enddatum, etwa den Einzug eures Haustieres in eure vier Wände, dann gebt dieses Enddatum direkt in die App ein. Das zeigt euch an, wie weit ihr noch vom Erreichen eures Zieles entfernt seid und wie viel Zeit bleibt.

So, jetzt sind wir aber neugierig: Wer von euch führt digital Buch über die Ausgaben von Hund, Hamster, Pferd und Co.? Wie viel gebt ihr durchschnittlich für eure tierischen Gefährten aus und welche Ausgaben haben euch anfangs überrascht? Habt ihr eventuell Tipps für angehende Haustierbesitzer? Wie viel Puffer habt ihr angespart?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.