Eine Hochzeit planen mit MoneyControl – Marie und Jonas berichten

Es folgt Teil drei unserer Serie: „Heiraten mit MoneyControl“:

„Die Hochzeit rückt immer näher. Wer hätte gedacht, dass ein Jahr so schnell vergehen kann. Aktuell macht uns das Wetter ein bisschen Sorge. Abe bis zu unserem Termin ist es ja noch eine Weile hin. Da sollte sich der Sommer dann von seiner besten Seite zeigen. Leider zeigt sich auch, dass man in einem Jahr unglaublich viel Geld ausgeben kann. Eine Hochzeit ist nicht billig. Das stellen wir aktuell mal wieder fest. Es ist für uns eine enorme Erleichterung, die Hochzeit mit unserem Haushaltsbuch zu planen. Denn sonst würden uns die Kosten wirklich über den Kopf wachsen. Vor allem die vermeintlichen Kleinigkeiten gehen am Ende ins Geld. Aber lasst uns doch die Kategorien einmal durchgehen:

Verpflegung/Torte

Keine Hochzeit ohne anständige Hochzeitstorte. Ist klar, oder? Wir haben uns natürlich verschiedene Angebote eingeholt und den Geschmackstest gewagt. Am Ende ist es leider nicht die günstigste Torte geworden, aber wir wollen unseren Gästen ja auch etwas Schönes und Schmackhaftes bieten. Entsprechend müssen wir für die Torte 475 Euro zur Seite legen. Bezahlen werden wir das Meisterwerk dann bei Lieferung bzw. Abholung. Das müssen wir intern noch diskutieren, wie das laufen soll. In Sachen Verpflegung haben wir uns massiv verschätzt. Wir haben eine zweiteilige Feier. Teil eins findet in einem schicken Hotel statt – dort wird es den Sektempfang geben sowie ein paar Snacks. Pro Person werden für die Snacks 19,90 Euro fällig. 1.194 Euro also zuzüglich der Getränke, die werden nach Verbrauch berechnet. Wir haben uns einen Puffer von 500 Euro zurechtgelegt. Damit sollten wir hoffentlich hinkommen. Das eigentliche Hochzeitsessen findet dann in unserer Feierlocation statt. Pro Person kostet uns das Buffet tatsächlich 65 Euro. Wir wissen nicht, ob das besonders günstig oder teuer ist. Aber irgendwie hatten wir doch mit weniger gerechnet. Denn die Getränke kommen noch obendrauf. Aktuell besprechen wir mit der Location, ob wir eine Getränkepauschale einrichten können. So haben wir mehr Planungssicherheit. 3.900 Euro also plus Getränke. Das ist schon echt viel Geld. Aber der Tag soll etwas Besonderes werden und wir haben uns vorgenommen, dann eben bei den anderen Punkten ein wenig zu sparen.

Gastgeschenke

Wir haben uns für Blumensamen in einem schönen Reagenzglas entschieden. Dazu gehört noch eine schöne Dankeskarte. Pro Gastgeschenk haben wir 2,90 Euro ausgegeben. Das macht bei 60 Gästen 174 Euro. Als zusätzliches Highlight möchten wir außerdem eine Candy Bar mit selbstgemachter Limonade anbieten. Die Süßigkeiten können unsere Gäste in kleinen Papiertütchen mit nach  Hause nehmen. Die Gläser und die Deko für die Bar können wir uns von der Location ausleihen – für 80 Euro. Die Süßigkeiten kaufen wir selbst. Bisher haben wir hier 398 Euro ausgegeben. Aber noch nicht sind alle Gläser gefüllt.

Deko und Blumenschmuck

Für Deko – also Tischkarten, Menükarten, Tischschmuck und Autoschmuck haben wir uns ein Budget von 1.000 Euro gesetzt. Das haben wir jetzt allerdings schon übertroffen. Es sind aktuell 1.119 Euro, die wir bereits ausgegeben haben. Wir haben uns für viele frische Blumensträuße entschieden. Der Brautstrauß hingegen wird aus getrockneten Blumen zusammengebastelt und kostet allein schon 95 Euro. Wir haben viele Dekoartikel ausgeliehen, da gibt es mittlerweile ja viele Anbieter. Uns schwebt eine Hochzeit im Boho-Stil vor und wir legen viel Wert auf die Optik.

Event/Spiele/DJ

Eine Fotobox – die wünscht sich meine zukünftige Frau auf jeden Fall. Wir haben eine angemietet für 499 Euro. Da ist dann der Auf- und Abbau gleich inklusive und viel Zubehör für witzige Fotos. Unser DJ kostet uns 799 Euro für 6 Stunden. Da war es recht schwer, sich zu entscheiden, denn irgendwie müsste man die DJs alle live erleben, um wirklicher sicher zu gehen. Wir lassen uns jetzt einfach überraschen und hoffen, dass unser Bauchgefühl richtig war. Als kleines Highlight haben wir noch einige Oldtimer angemietet, die unsere Gäste während unserer Fotosession unterhalten sollen. Das kostet uns 2.000 Euro für 6 Fahrzeuge. Zusätzlich haben wir noch ein paar Outdoor-Spiele gebastelt. Da liegt unsere Investition bei 250 Euro.

Sonstiges

Wir haben gefühlt so viel vergessen bei unserer ersten Planung! Zum Beispiel den Fotografen. Ein Gästebuch, Unterhaltung für die Kids und die Ringe. Das passende Ringkissen war nicht einkalkuliert, genauso wenig wie das Auto, was uns zur Trauung fahren soll.

Zwischenfazit

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass wir unser Budget schon jetzt gesprengt haben. Aber das hat auch einen guten Grund: Unsere Eltern geben uns jeweils 2.500 Euro zur Hochzeit dazu. Es kommen also noch mal 5.000 Euro obendrauf. Damit haben wir unser Budget mal eben auf 15.000 Euro angehoben. 14.666 Euro ist der aktuelle Stand unserer Ausgaben. Da heißt es jetzt: improvisieren. Ein guter Freund von uns ist Fotograf. Sein Geschenk an uns wird es sein, auf der Hochzeit zu fotografieren. Das Gästebuch basteln wir uns höchstwahrscheinlich selbst und bei den Ringen werden wir eine preiswerte Variante suchen. Wir haben mit dem Oldtimer-Verleih gesprochen und eines der Autos wird uns bereits zur Trauung fahren – ohne Aufpreis. Trotz allem werden wir unser Ziel höchstwahrscheinlich nicht ganz einhalten. Aber ohne das Haushaltsbuch wären wir in jedem Fall gescheitert. Das sage sowohl ich als auch meine bessere Hälfte. Wir wussten, wie viel Geld wir ausgeben können, wie viel wir noch sparen müssen und was wir bereits wofür ausgegeben haben. Wer sich diesen Überblick nicht verschafft, der kann am Ende ein wirklich böses Erwachen haben.“

 

 

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