Baufinanzierung mit MoneyControl – Martin und Sarah berichten

Martin und Sarah nutzen MoneyControl schon seit mehreren Jahren. Beide sind miteinander verheiratet und haben zwei Kinder. Mehrere Monate hat die kleine Familie nach einem Haus zum Kauf gesucht. Leider vergeblich. Jetzt haben sich die Vier dazu entschieden, eine große Wohnung zu kaufen. 160 Quadratmeter auf 2 Etagen, mit zwei Balkonen, zwei Badezimmern und 5 Zimmern. Heute berichten die beiden auf unserem Blog über ihre Reise von der Mietwohnung hin zum Eigentum:

„Sarah und ich haben sehr lange nach einem Haus zum Kauf gesucht. Wir wohnen in einer Gegend, wo das alles andere als leicht ist. Meist sind die Immobilien total überteuert und dann konkurriert man auch noch mit zig anderen um die Gunst des Verkäufers. Ich glaube, es waren rund zwei Jahre, die wir an den Wochenenden mit Besichtigungen verbracht haben. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche war uns das irgendwann einfach zu viel und wir haben umgeschwenkt: Wir begannen, nach einer Wohnung zu suchen und wurden recht schnell fündig. 280.000 Euro wollte der jetzige Inhaber für unser neues Zuhause haben. Wir hatten schon im Vorfeld ein wenig kalkuliert und wussten, dass das noch ins Budget passt. Da wir unsere Ausgaben und Einnahmen seit langer Zeit mit MoneyControl im Blick haben, konnten wir gut vorbereitet in Bankgespräche gehen. Wir wussten wirklich, wie viel Geld wir für die Rate ausgeben wollten und konnten. Gleich zu unserem ersten Termin bei einer Bank hatten wir unsere Unterlagen feinsäuberlich in einem Ordner mit dabei und konnten damit schon mal bei unserem Ansprechpartner punkten. Sarah und ich wussten, dass wir irgendwann eine Immobilie kaufen wollen würden, also haben wir über mehrere Jahre bereits Geld zurückgelegt. So dass wir die Kaufnebenkosten direkt bezahlen konnten und auch für Umbaumaßnahmen noch ein wenig auf der hohen Kante hatten.

Im Bankgespräch wurden wir erst mal gefragt, was wir beruflich machen, ob angestellt oder freiberuflich bzw. selbstständig. Außerdem mussten wir einige Fakten zur Wohnung darlegen, vor allem die Adresse, Größe und den Kaufpreis. Ich bin angestellt und meine Frau ist selbstständig. Das war eine ganz gute Mischung, weil ich entsprechend für ein wenig mehr Sicherheit in den Augen der Banken sorgte. Der Banker fragte uns so dann nach unserer Finanzsituation und ich holte unsere Reportings hervor. Wir haben erfahren, dass wir mit zwei Kindern eine gewisse Summe X zur Verfügung haben müssen und es für alle Ausgaben bei der Bank eine Pauschale gibt, die miteinfließt, z.B. für unser Auto und für die beiden Kinder. Meine Frau ist noch nicht länger als drei Jahre freiberuflich tätig. Entsprechend mussten wir ein Konzept mit einer Planung der kommenden Jahre für ihre Tätigkeit einreichen. Das war bei allen Banken übrigens so. Wir haben uns nämlich mehrere Angebote eingeholt und das empfehlen wir natürlich auch unbedingt weiter. Unterschieden haben sich die Angebote sowohl bei den Konditionen als auch bei den Pauschalen, die für monatliche Kosten angesetzt werden. Einige Banken wollten von uns z.B. auch unsere Kontobewegungen über mehrere Monate sehen, anderen reichten Einkommensnachweise und der Nachweis über das Vorhandensein des Eigenkapitals. Was uns gewundert hat: Kindergeld wird beim Einkommen mitberechnet, Elterngeld dagegen nicht. Klar, Elterngeld ist zeitlich deutlich begrenzt, allerdings bekommt man das ja, weil man eine gewisse Zeit weniger arbeitet und entsprechend die Differenz aufstockt. Kurzum: Das Elterngeld Plus meiner Frau wurde nicht beachtet. Das war am Ende allerdings egal, weil wir erfahren haben, dass unser gesamtes Einkommen ausreichend war für die Finanzierung.

Nach diversen Erstgesprächen mit Banken haben wir von allen erst mal die grundlegenden Schritte und Möglichkeiten erfahren. Im zweiten Step folgten dann Gespräche über unsere ganz spezielle Situation und die Konditionen – sprich die Zinsen, die Rückzahlung, die Laufzeit etc. Die ersten Gesprächsrunden haben uns einige Wochen Zeit gekostet. Wir waren froh, dass der Käufer und wir uns einig waren und wir entsprechend Zeit hatten, uns um alles zu kümmern. Auch wenn die Zeit knapp ist, sagt nicht direkt beim ersten Angebot zu und lasst euch nicht irgendwo reinquatschen. Wenn ihr eure Einnahmen und Ausgaben kennt, dann könnt ihr selbst ja schon gut einschätzen, was ihr ausgeben könnt und wollt. Denn wenn man nur noch für eine Immobilie arbeiten geht, macht das am Ende auch nicht wirklich Spaß. Auch Flauten sollten mit eingeplant werden. Vor allem, wenn einer von euch selbstständig ist. Man weiß einfach nie was die Zukunft bringt.“

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