Mit dem Haushaltsbuch gut vorbereitet in die Steuererklärung

Zugegeben, es macht nicht unbedingt großen Spaß, sich mit der eigenen Steuererklärung auseinanderzusetzen. Ehrlich gesagt, ist das ungefähr vergleichbar mit einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Aber was muss, das muss. Und wer sich über das Jahr hinweg gut auf den Moment vorbereitet, der wird merken, dass die leidige Bürokratie nur halb so schlimm ist, wie befürchtet. Eine besonders gute Stütze kann dabei ein gut geführtes Haushaltsbuch sein. In unserem Fall natürlich MoneyControl :-).

Bis ins kleinste Detail – Werbungskosten und Co.

Wer schon einmal eine Steuererklärung ausgefüllt hat, der weiß in etwa, welche Informationen er sich zurechtlegen sollte. Mittlerweile gibt es auch wirklich empfehlenswerte Programme für den PC, die euch Schritt für Schritt durch den Papierwald lotsen. In erster Linie braucht ihr natürlich euren jährlichen Gehaltsnachweis vom Arbeitgeber. Zusätzlich könnt ihr beim Finanzamt Werbungskosten geltend machen. Hier kann euch das Haushaltsbuch schon unterstützen: Welche Aufwendungen hattet ihr in Hinblick auf euren Beruf? Wann gab es Ausgaben und wofür? Blättert euch einfach durch eure Daten und  tragt alles in die Erklärung ein. Natürlich werdet ihr zusätzlich an der einen oder anderen Stelle Belege benötigen, aber wer ein Haushaltsbuch führt, der heftet sich die sicherlich auch ordentlich weg :-).


Außerordentliche Belastungen haben eure Geldbörse geschröpft?

Ihr hattet außergewöhnliche Belastungen im zu berechnenden Steuerjahr? Habt euch etwa eine Brille, Kontaktlinsen oder Hörgeräte anschaffen müssen? Wart auf Kur oder habt ein Kind bekommen und musstet im Krankenhaus einchecken? Sucht euch mit wenigen Klicks diese Daten aus der App und tragt die Kosten ein. Das kann euch eine ordentliche Erstattung beim Finanzamt bescheren! Auch Rezepte für Medikamente könnt ihr steuerlich absetzen. Mit dem Haushaltsbuch seht ihr schnell, ob ihr die notwendige Belastungsgrenze des Finanzamtes überschreitet und ob sich eine Eintragung lohnt.

Zusatzversicherungen lassen die Kasse manchmal klingen

Auch eure Ausgaben für Versicherungen könnt ihr absetzen. Wer die App einmal richtig eingerichtet hat, hat schnell einen Überblick über die Ausgaben für Haftpflicht-, Krankenversicherung und Co. beisammen und kann die Kosten ins Formular überführen. Eventuell existieren auch Zusatzversicherungen, die ihr abgeschlossen habt? Blättert euch durch die App und sucht alle Daten zusammen. Anschließend könnt ihr bei Bedarf entsprechende Nachweise in euren Papierunterlagen herauskramen. 

Umzugskosten lassen sich prima absetzen

Seid ihr eventuell im vergangenen Jahr berufsbedingt umgezogen? Dann denkt daran, alle entstandenen Kosten zusammenzutragen. Auch das Trinkgeld für das Umzugsunternehmen spielt hier mit rein. Oder eure Einkäufe im Baumarkt, um die alte Wohnung zu renovieren. Selbst doppelte Mieten können abgesetzt werden. Vorausgesetzt, man denkt daran, diese einzutragen. Wer sein Haushaltsbuch detailliert führt, wird keine Probleme haben, die Beträge zu finden. 

Betreuungskosten für die lieben Kleinen

Solltet ihr bereits Kinder haben, könnt ihr auch hier ordentlich Steuern sparen. Vor allem die teilweise recht hohen Kinderbetreuungskosten lassen sich bis zu einer gewissen Grenze steuerlich absetzen. Habt ihr mal im Haushaltsbuch geschaut, wie viel ihr jährlich dafür ausgebt? Ach ja, und selbst wenn lediglich Oma und Opa auf die lieben Kleinen aufpassen, können hier Fahrtkostenpauschalen abgerechnet werden. Die stehen zwar nicht im Haushaltsbuch, aber lassen sich ganz einfach berechnen. 

Zaubern können wir auch nicht 🙂

Klar, das Haushaltsbuch ersetzt euch die Arbeit an der Steuererklärung nicht. Aber es kann euch dabei unterstützen, an alle Ausgaben zu denken und die Summen schnell per weniger Klicks zusammenzustellen. Sicherlich braucht ihr immer dann, wenn ihr keine Pauschale absetzt – Belege, aber die müsste man ohnehin sammeln. Und das Haushaltsbuch erinnert euch auch an die Ausgaben, die man oft und gern bei der Steuererklärung vergisst; etwa Versicherungen oder außergewöhnliche Belastungen.

Wir drücken euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr bei der kommenden Steuererklärung das Maximum für euch herausholen könnt. Wenn jemand bei der Erklärung schon mit MoneyControl gearbeitet hat, freuen wir uns über ein kurzes Feedback, inwieweit euch die App unterstützt hat. Und vielleicht habt ihr ja noch den einen oder anderen Geheimtipp für andere User parat :-)?

 

 

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