Anna und MoneyControl – Der Monatsbericht

Anna hat jetzt vier Wochen lang MoneyControl auf Herz und Nieren geprüft. Lest hier, wie sie die vergangenen Tage erlebt hat und was ihr Fazit des Tests ist:

„Ein Monat kann ganz schön lang sein, ist mir im März wieder einmal aufgefallen. Jetzt ist er endlich vorbei. Das ist auch gut so. Denn mein Kontostand neigt sich der Null zu. Nicht besonders erfreulich, wenn ich darüber nachdenke, wie viel Geld ich in den vergangenen vier Wochen verpulvert habe. Aber nicht nur das: Es erschreckt mich viel mehr, wenn ich das mal auf die vergangenen Jahre hochrechne. Das lasse ich lieber ganz schnell bleiben und widme mich der Zukunft. Denn eines hat mir der Test mit MoneyControl gezeigt: Ich muss mit meinem Geld besser und vor allem nachhaltiger umgehen. Andere haben sehr viel weniger im Monat zur Verfügung und kommen damit sehr gut zurecht. Es plagt mich zum einen das schlechte Gewissen und zum anderen merke ich das erste Mal eine Form des gesunden Geizes :-). Aber lasst mich einmal noch die vergangenen sieben Tage Revue passieren: Ich hatte mit dem Start der letzten März-Woche noch 214,02 Euro im Haben. Was soll ich sagen? Ich habe es geschafft, 200 Euro auszugeben. Allerdings habe ich mich wirklich zusammengerissen. Oder besser: Für den großen Wocheneinkauf habe ich meine bessere Hälfte mit seinem Budget losgeschickt – Shame on me!

Ich war mit meinem Restgeld noch beim Drogeriemarkt und habe 50 Euro ausgegeben. Außerdem habe ich mir einen Termin im Nagelstudio gegönnt für 38 Euro. Ein paar schöne Dekoteile passend zum Frühling haben mich 27 Euro gekostet. Zweimal war ich beim Bäcker für insgesamt 7,90 Euro. Ein Blumenstrauß für den Esstisch für 20 Euro und das Porto für ein Osterpäckchen (6,99 Euro) kommen oben drauf. Außerdem habe ich endlich mal das Auto wieder vollgetankt für 50,11 Euro. Und schon waren die 200 Euro weg. Ich bin wirklich so erschrocken über mein Verhältnis zum Geld, dass ich mich gemeinsam mit meinem Mann dazu entschieden habe, ab sofort weiterhin ein Haushaltsbuch zu führen. Nachdem wir beide mit MoneyControl sehr gut zurechtgekommen sind, werden wir bei der App bleiben. Einmal die Vollversion gekauft, hat man wirklich jede Menge Features zur Verfügung, die einem das Leben leichter machen, wenn man seine Finanzen besser im Blick behalten möchte. Auch die WebApp ist super, wenn wir gemeinsam haushalten möchten.

Ganz besonders gefallen uns aktuell die Funktion „Sparziele“ und „Budgets“. Die sind für Android jetzt neu. Unser gemeinsames Sparziel ist zum einen unser nächster Sommerurlaub und zum anderen ein neues Auto. Wir haben uns passend dazu ein Konto bei der Bank eingerichtet und überweisen uns per Dauerauftrag jetzt ab April einen Betrag in Höhe von 100 Euro pro Person. Der Urlaub wird uns 2.900 Euro kosten und das Wunschauto etwa 12.000 Euro (je nach Gebrauchtwagenmarkt). Ich finde es schön, dass wir uns mit der App unsere Wünsche noch einmal visualisieren können: Ich sehe ganz genau, wie weit ich noch entfernt bin und bis wann ich das Geld zusammengekratzt haben möchte. Die Budgetfunktion ist unser kleiner Kontowächter. Wir können pro Kategorie, die wir angelegt haben, ein Geldrahmen bestimmen. Und sobald wir drohen, diesen Betrag zu überschreiten, dann bekommen wir eine Warnung.

Und wie wollen wir unsere Budgets besser einhalten? Wir haben uns für den Einkauf jetzt ein Monatslimit gesetzt. Das Geld dafür holen wir am Beginn des kommenden Monats vom Konto und deponieren es in der Küche. Ist das Geld weg, gibt’s eben einfach keinen Einkauf mehr (irgendwie hat man ja doch noch viel auf Vorrat zuhause). Selbstverständlich wird der Brei etc. für das Kind unabhängig davon immer gekauft :-). Ich habe mir auch für andere Kategorien jetzt feste Budgets gesetzt, die realistisch sind und dennoch dazu führen, dass ich mehr auf mein Geld achte. Das tägliche Eintragen der Kosten ist übrigens gar nicht mehr nervig. Es ist mir irgendwie ins Blut übergegangen. Ich hoffe, das bleibt so und wir können mit Hilfe des Haushaltsbuches unsere Finanzen auf einen gesunden Weg bringen. Zaubern kann die App nicht, da gehört schon die eigene Disziplin dazu. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir am Ball bleiben, vor allem, wenn wir im April ein deutliches Plus feiern können. Drückt uns die Daumen :-).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.